Genuardi Filippo beantragt auf Sizilien im Jahre 1891 ein Telefon zum privaten Gebrauche. Um diesen unschicklichen Antrag dreht sich nun die äußerst amüsante Geschichte des Autors Andrea Camilleri.
Bürokraten, Mafiosi, Aufwiegler, Sozialisten und Anarchisten, reichlich verblödete Carabinieri. Sie alle mischen sehr bald mit. Außerdem treten auf: Pfaffen, die Moral, die Liebe, allerlei Beziehungsverwicklungen familärer und nichtfamilärer Art.
Erzählt wird die Geschichte in zwei Strängen: Gesagtes und Geschriebenes. Camilleri verwendet Italienisch, sizilianisches Italienisch und Sizilianisch. Als Leser der deutschen Übersetzung habe ich bemerkt das mir so mancher Sprachwitz entgeht. Schade natürlich, aber hier stoßen die Möglichkeiten einer Übersetzung an ihre Grenzen. Trotzdem ein Vergnügen!